Irgendwo wird es immer einen kleinen, verlorenen Hund geben, der mich davon abhält glücklich zu werden (Jean Anouilh)

Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, das der Mensch je gemacht hat. (Roger Andrew Caras)

Ich sah die Hunde in ihren Zwingern im Tierheim,
Abfall der menschlichen Gesellschaft.
Ich sah in ihren Augen Liebe und Hoffnung,
Furcht und Verzweiflung, Traurigkeit und Betrug.
Und ich war böse.
„Gott“, sagte ich „das ist schrecklich! Warum tust Du nicht etwas?“
Gott schwieg einen Augenblick und erwiderte dann leise:
„Ich habe etwas getan – ich habe Dich geschaffen.“

WENN ICH ALT BIN… 

werde ich türkis tragen und hellgraue Sweatshirts und ein Tuch in meinem silbergrauen Haar. Ich werde meine Gesundheitsvorsorge mit süßem Wein und meinen Hunden verbringen, in meinem Haus auf abgenutzten Sesseln sitzen und dem Atem meiner Hunde lauschen.

Ich werde mich in lauen Sommernächten aus dem Haus schleichen und meine Hunde zu einem Spaziergang einladen, falls es meine alten Knochen erlauben.
Und wenn ich Leute treffe, werde ich lächeln und nicken und ihnen meine Hunde zeigen, von ihnen sprechen, von denen, die ich in der Vergangenheit liebte, von denen, die ich heute liebe. Ich werde immer noch hart arbeiten, indem ich hinter ihnen aufwische, sie füttere und ihre Namen rufe, in einer leisen flüsternden Weise.
Ich werde den Schweiß an meiner Kehle wie Juwelen tragen, vielleicht auch peinlich für einige sein, für meine Familie, welche noch nicht den Frieden gefunden hat, so frei zu sein, um Hunde als beste Freunde zu haben.

Diese Freunde, die immer warten, zu jeder Stunde, dass du dich zu ihnen hinabbeugst, und sie aus tiefem Schlaf erwachen, leichtfüßig auf die Beine springen, um dich zu begrüßen, als wärst du ihr Gott. Mit warmen Augen voller bewundernder Liebe, hoffend, dass du bleibst und ihren festen Hals streichelst, ihre lieben süßen Köpfe küsst und leise in ihrer so speziellen Gesellschaft sprichst.
Ich sehe in den Spiegel und sehe, dass auch ich älter werde. Ich sehe den Menschen, der ich bin und immer gewesen bin. Hunde zu lieben ist einfach, sie sind ein Teil von mir, akzeptieren mich so, wie ich bin, meine Hunde begrüßen meine Anwesenheit in ihrem Leben.
Wenn ich alt bin, wird das sehr wichtig für mich sein; du wirst es verstehen, wenn du selbst einmal alt bist, und wenn du Hunde hast, die du liebst!                             

Ein Brief von Deinem Hund an Dich

„Ich bin dein Hund und es gibt eine Kleinigkeit, die ich dir ins Ohr flüstern möchte.
Ich weiß, ihr Menschen seid sehr beschäftigt. Manche müssen arbeiten, manche müssen Kinder großziehen.
Immer musst du hierhin und dorthin laufen, oft viel zu schnell und oft auch, ohne die wirklich großartigen Dinge des Lebens zu bemerken.

Sieh einmal zu mir herunter, während du jetzt an deinem Computer sitzt. Kannst du Verstehen, auf welche Art meine dunkelbraunen Augen in deine Augen sehen?
Sie sind schon etwas trüb geworden und ein paar graue Haare habe ich rund um meine Schnauze.
Du lächelst mich an, ich sehe es in deinen Augen. Was siehst du in meinen?
Siehst du mein Wesen?

Eine Seele in mir, die dich so sehr liebt, wie niemand sonst es könnte?
Einen Geist, der dir alle früheren Versäumnisse vergeben würde, hättest du jetzt nur einen Moment Zeit für mich?
Manchmal müssen wir so jung sterben, so schnell, manchmal so plötzlich, dass es dein Herz zerbricht.
Manchmal altern wir vor deinen Augen so langsam, dass du es nicht einmal merkst, ehe das Ende kommt, wenn wir dich mit ergrauten Schnauzen und kataraktumwölkten Augen ansehen.
Immer noch ist die Liebe da, sogar noch wenn wir uns diesem langen Schlaf hingeben müssen, um frei in ein entferntes Land zu laufen, bis wir uns wiedersehen.

Vielleicht bin ich morgen nicht mehr hier, vielleicht bin ich nächste Woche nicht mehr hier

Eines Tages wirst du das Wasser aus deinen Augen wischen, das die Menschen haben, wenn tiefer Kummer ihre Seelen füllt, und du wirst dir Vorwürfe machen, dass du neulich nicht „nur einen weiteren Tag“ Zeit für mich hattest.
Weil ich dich so liebe, berühren deine Sorgen meine Seele und machen mich traurig.

Komm her, setz dich zu mir auf den Boden und sieh mir tief in die Augen.

Komm nicht als „Alpha“ zu mir oder als „Trainer“ oder womöglich als „Mama und Papa“ … Komm zu mir als eine lebende Seele, Streich mir übers Haar, lass uns einander in die Augen sehen und einfach „reden“.

Du hast einmal beschlossen, mich in deinem Leben zu haben, weil du wolltest, dass eine Seele alles mit dir teilt. Jemand, der ganz anders ist als du – und hier bin ich.
Ich bin ein Hund, ich bin lebendig. Ich habe Gefühle, ich habe körperliche Sinne.
Ich kann die Unterschiede in unserem Wesen, unseren Seelen fühlen.
Mit all deinen Marotten bist du menschlich und ich liebe dich trotzdem.

Nun komm, setz dich zu mir auf den Boden. Komm in meine Welt und lass die Zeit langsamer laufen, wenn auch nur für 15 Minuten. Vielleicht gibt es kein Morgen für uns.
Das Leben ist so furchtbar kurz …
In Liebe Dein Hund“

Bist du schon so gut?

Wenn du den Tag ohne Kaffee beginnen kannst, 
ohne gereizt zu sein,

wenn du immer fröhlich bist und Wehwehchen und Schmerzen ignorieren kannst.

Wenn du dich nicht Beschwerst oder Leute mit  deinen Problemen langweilst.

Wenn du jeden Tag dasselbe essen kannst und dafür noch dankbar bist.

Wenn du Verständnis dafür hast,  dass die Menschen, die du liebst zu beschäftigt sind, 
um Zeit mit dir zu verbringen.

Wenn du darüber hinwegsehen kannst, dass die, die du liebst, manchmal ohne Grund 
ihre Aggressionen an dir auslassen.

Wenn du einen reichen Freund nicht besser als  einen Armen behandelst.

Wenn du der Welt ohne Lüge und ohne Täuschung gegenüberstehen kannst.

Wenn du wahrlich sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile 
gegen die verschiedene Rassen, Farben, Religionen, Weltanschauungen und Politischen Meinungen gibt.

Wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben.

Dann,  mein Freund, 
bist du fast so gut wie dein Hund.

Der Seestern

Als der alte Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlang ging, sah er vor
sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und ins Meer warf. Nachdem er
ihn schließlich eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er das denn tue. Die
Antwort war, dass die gestrandeten Seesterne sterben würden, wenn sie bis
Sonnenaufgang hier liegen bleiben.
„Aber der Strand ist viele, viele Kilometer lang und tausende von
Seesternen liegen hier,“ erwiderte der Alte. „ Was macht es also für einen
Unterschied, wenn Du Dich abmühst?“
Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die
rettenden Wellen. Dann meinte er:
„Für diesen hier macht es einen Unterschied!“

Der kleine Rote Kater

Der kleine rote Kater blieb plötzlich stehen. Hinter ihm spielten Kätzchen auf einer bunten Sommerwiese, jagten einander und rauften spielerisch. Es sah so fröhlich aus, aber vor ihm, im klaren ruhigen Wasser des Teiches, sah er seine Mommy. Und sie weinte bitterlich. Er tapste ins Wasser und versuchte, sie zu berühren, und als er das nicht konnte, hüpfte er hinein. Nun war er ganz nass und Mommys Bild tanzte auf den Wellen fort.

„Mommy!“ rief er. „Ist etwas nicht in Ordnung?“

Der kleine rote Kater drehte sich um. Eine Dame stand am Ufer des Teiches, mit traurigen, aber liebevollen Augen. Der kleine rote Kater seufzte und kletterte aus dem Wasser.

„Das muss ein Fehler sein“, sagte er. „Ich sollte nicht hier sein“.

Er sah zurück ins Wasser und das Bild seiner Mommy spiegelte sich wieder darin.

„Ich bin doch noch ein Baby. Mommy sagt, das muss ein Irrtum sein. Sie sagt, ich darf gar nicht hier sein“.

Die freundliche Dame seufzte und setzte sich ins Gras. Der kleine rote Kater kletterte in ihren Schoß. Es war nicht Mommys Schoß, aber es war fast genauso gut. Als sie begann, ihn zu streicheln und genau dort unter dem Kinn zu kraulen, wo er es am liebsten mochte, fing er fast gegen seinen Willen zu schnurren an.

„Ich fürchte, es ist kein Fehler. Es ist Dir bestimmt, hier zu sein, und Deine Mommy weiß es tief in ihrem Herzen“, sagte die Dame.

Der kleine rote Kater seufzte und lehnte seinen Kopf an den Fuß der Dame.

„Aber sie ist so traurig. Es tut mir so weh, sie so weinen zu hören. Und auch Daddy ist traurig“.

„Aber sie wussten von Anfang an, dass dies geschehen würde“.

„War ich denn krank?“

Das überraschte den kleinen roten Kater. Niemand hatte jemals etwas darüber gesagt und er hatte oft zugehört wenn sie dachten, er schliefe. Sie sprachen stets nur darüber, wie süß er doch war und wie schnell er gewachsen war.

„Nein, sie wussten nicht, dass Du krank warst“, sagte die freundliche Dame. „Aber dennoch wussten sie, dass sie die Tränen gewählt hatten“.

„Nein, das taten sie nicht“, sagte der kleine rote Kater. „Wer würde schon Tränen wählen?“

Sanft küßte die Dame sein Köpfchen. Er fühlte sich sicher und warm und geliebt – aber er war noch immer voll Sorge um seine Mommy.

„Ich will Dir eine Geschichte erzählen“, sagte die Dame.

Der kleine rote Kater sah auf und sah die anderen Tiere näher kommen. Katzen – Big Boy und Snowball, Shamus und Abby und auch Little Cleo und Robin. Merlin, Toby und Iggy und Zachary , Sweetie, Kamatta und Obie. Hunde auch – Sally, Baby und Morgan, Rocky und Belle. Sogar eine Eidechse namens Clyde und einige Ratten und ein Hamster namens Odo. Alle legten sich erwartungsvoll ins Gras rund um die Dame und sahen wartend zu ihr auf. Sie lächelte und begann:

„Vor langer, langer Zeit gingen die kleinen Engel zum Oberengel und baten ihn um Hilfe, weil sie so einsam waren. Der Oberengel brachte sie zu einer großen Mauer mit vielen Fenstern und ließ sie aus dem ersten Fenster auf alle möglichen Dinge schauen – Puppen und Stofftiere und Spielzeugautos und vieles mehr.

„Hier habt ihr etwas, das ihr lieben könnt,“, sagte der Engel. „Diese Dinge werden eure Einsamkeit vertreiben“.

„Oh, vielen Dank“, sagten die kleinen Engel. „Das ist gerade, was wir brauchen“.

„Ihr habt das Vergnügen gewählt“, erklärte ihnen der Oberengel.

Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück.

„Dinge kann man schon lieben“, meinten sie. „Aber sie kümmern sich nicht darum, daß wir sie lieben“.

Der Oberengel führte sie zum zweiten Fenster. Sie sahen hinaus und sahen alle möglich Arten wilder Tiere.

„Ihr könnt diese Tiere lieben“, sagte er. „Sie werden wissen, dass ihr sie liebt.“

Die kleinen Engel waren begeistert. Sie liefen hinaus zu den Tieren. Einer gründete einen Zoo, ein anderer ein Naturschutzgebiet, einige fütterten die Vögel.

„Ihr habt die Befriedigung gewählt“, sagte der Oberengel.

Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück.

„Sie wissen, dass wir sie lieben“, sagten sie. „Aber sie lieben uns nicht wieder. Wir möchten auch geliebt werden.“

So führte sie der Oberengel zum dritten Fenster und zeigte ihnen die Menschen.

„Hier sind Menschen zum Lieben“, erklärte er ihnen.

Die kleinen Engel eilten hinaus zu den Menschen.

„Ihr habt die Verantwortung gewählt“, sagte der Oberengel.

Aber bald waren sie wieder zurück.

„Menschen kann man schon lieben“, klagten sie „aber oft hören sie auf, uns zu lieben und verlassen uns. Sie brechen unsere Herzen.“

Der große Engel schüttelte den Kopf.

„Ich kann euch nicht mehr helfen. Ihr müsst mit dem zufrieden sein, was ich euch gegeben habe.“

Da entdeckte einer der kleinen Engel ein weiteres Fenster und sah kleine und große Hunde und Katzen, Eidechsen, Hamster und Frettchen. Die anderen liefen herbei und bestaunten sie.

„Was ist mit denen?“ riefen sie.

Aber der Oberengel schob sie vom Fenster weg.

„Das sind Gefühlstrainer“, sagte er. „Aber wir haben Probleme mit ihrem Operating System.“

„Würden sie wissen, dass wir sie lieben?“ fragte einer.

„Ja“, erwiderte der Oberengel widerstrebend.

„Und würden sie uns wiederlieben?“ fragte ein anderer.

„Ja“, erwiderte der große Engel.

„Werden sie je aufhören, uns zu lieben?“ riefen sie.

„Nein“, gestand der große Engel. „Sie werden euch für immer lieben.“

„Dann sind sie genau das, was wir uns wünschen“, riefen die kleinen Engel.

Aber der Oberengel war sehr aufgeregt.

„Ihr versteht nicht“, erklärte er ihnen. „Ihr müsst sie füttern. Und ihr müsst ihre Umgebung reinigen und immer für sie sorgen.“

„Das tun wir gerne“, riefen die kleinen Engel.

Und sie hörten nicht zu. Sie beugten sich nieder und nahmen die zahmen Tiere in die Arme und die Liebe in ihrem Herzen spiegelte sich in den Augen der Tiere.

„Sie sind nicht gut programmiert“ rief der Oberengel, „es gibt keine Garantie für sie. Wir wissen nicht, wie lange sie halten. Manche hören sehr rasch auf zu funktionieren, und manche halten länger!“

Aber das kümmerte die kleinen Engel nicht. Sie drückten die warmen weichen Körperchen an sich und ihre Herzen füllten sich mit Liebe, so dass sie fast zersprangen.

„Wir haben unsere Chance!“ riefen sie.

„Ihr versteht nicht“, versuchte es der Oberengel zum letzten Mal. „Sie sind so gemacht, dass selbst der Haltbarste von ihnen euch nicht überleben wird. Euer Schicksal wird sein, durch ihren Verlust zu leiden!“

Die kleinen Engel betrachteten die Tiere in ihren Armen und schluckten.

Dann sagten sie tapfer: „Das macht nichts. Es ist ein fairer Tausch für die Liebe, die sie uns geben.“

Der Oberengel sah ihnen nach und schüttelte den Kopf.

„Nun habt ihr die Tränen gewählt“, flüsterte er.

„Und so ist es auch geblieben“, meinte die freundliche Dame. „Und jede Mommy und jeder Daddy weiß das. Wenn sie euch in ihr Herz schließen, wissen sie, dass ihr sie eines Tages verlassen werdet und sie weinen müssen.“

Der kleine rote Kater setzte sich auf.

„Warum nehmen sie uns dann zu sich?“ fragte er erstaunt.

„Weil auch nur eine kurze Zeit eurer Liebe den Kummer wert ist.“

„Oh“, sagte der kleine Kater und starrte wieder in den Teich. Da war noch immer das Bild seiner Mommy, weinend.

„Wird sie jemals aufhören zu weinen?“

Sie nickte. „Sieh, der Oberengel bedauerte die kleinen Engel. Er konnte die Tränen nicht wegzaubern, aber er mochte sie besonders.“

Sie tauchte die Hand in den Teich und ließ das Wasser von ihren Fingern tropfen.

„Er machte heilende Tränen aus diesem Wasser. Jede Träne enthält ein bisschen von der glücklichen Zeit und all dem Schnurren und Streicheln und der Freude an Dir. Wenn Deine Mommy weint, heilt ihr Herz. Es mag seine Zeit dauern, aber durch ihre Tränen fühlt sie sich besser. Nach einiger Zeit wird sie nicht mehr so traurig sein, wenn sie an Dich denkt, und sich nur der schönen Zeit erinnern. Und sie wird ihr Herz wieder für einen neues Kätzchen öffnen.“

„Aber dann wird sie eines Tages wieder weinen!“

Die Dame lächelte ihn an und stand auf.

„Aber sie wird auch wieder jemanden lieb haben. Daran wird sie denken“.

Sie nahm Big Boy und Snowball in ihre Arme und kraulte Morgan genau dort am Ohr, wo sie es so mochte.
„Sieh nur, die Schmetterlinge kommen. Sollen wir nicht spielen gehen?“
Die anderen Tiere liefen voraus, aber der kleine rote Kater wollte seine Mommy noch nicht verlassen.

„Werden wir jemals wieder zusammen sein?“ Die freundliche Dame nickte.

„Du wirst in den Augen jeder Katze sein, die sie ansieht. Und sie wird Dich im Schnurren jeder Katze hören, die sie streichelt. Und spät in der Nacht, wenn sie einschläft, wirst Du ihr nahe sein und ihr werdet beide Frieden haben. Und bald, eines Tages, wirst Du ihr einen Regenbogen senden, damit sie weiß, dass Du in Sicherheit bist und hier auf sie wartest.“

„Das gefällt mir“, sagte der kleine rote Kater und warf einen letzten langen Blick auf seine Mommy. Er sah ihr Lächeln unter ihren Tränen und wusste, dass ihr eingefallen war, wie er fast in die Badewanne gefallen wäre.

„Ich hab‘ dich lieb, Mommy“, flüsterte er. „Es ist schon okay, wenn Du weinst“.

Er blickte zu den anderen, die spielten, und lachten mit den Schmetterlingen.

„Oh, Mommy! Ich gehe jetzt spielen, okay? Aber ich werde immer bei Dir sein, das verspreche ich.“

Dann wandte er sich um und lief den anderen nach…..

Ein kleiner alter Rüde…

Einer nach dem Anderen geht an meinem Käfig vorbei.
Zu alt, zu verbraucht, zu abgenutzt, auf keinen Fall.
Hat die Zeit hinter sich, taugt nicht mehr für Lauf und Spiel mit dem Ball.
Dann schütteln sie langsam den Kopf und gehen vorbei.

Ein kleiner alter Rüde, krank von Arthrose und Schmerz.
Es scheint, für mich gibt es keinen mehr mit Herz.
Ich hatte mal ein Zuhause und auch ein Bett.
Einen Platz warm und Futter – so nett.

Nun wird mein Fang grau und mein Augenlicht schwach.
Wer möchte einen Hund, so alt und schwach.
Meine Familie entschied, ich sollte weg.
Ich war im Weg und meine Haltung, kein Zweck.

Ganz gleich welcher Grund in den Sinn ihnen kam.
Es war nicht Recht, dass man mein Leben mir nahm.
Nun sitz ich im Käfig. Tagaus und tagein
finden jüngere Hunde ein neues Daheim.

Als ich, fast am Ende, schon den Glauben verlor,
sahst du mein Gesicht und Hoffnung kam empor.
Du sahst durch das Grau und die vom Alter gebeugten Beine
Und sagtest mir, dass jenseits des Käfigs die Sonne noch scheine.

Du nahmst mich nach Hause, gabst mir Futter und einen Platz zu leben,
teiltest dein Kissen mit meinem armen müden Kopf daneben.
Wir schmusen und spielen und du sprichst lieb mit mir.
Du liebst mich so innig und zeigst es auch hier.

Auch wenn ich viele Stunden mit andren verbracht habe,
so ist deine Liebe zu mir eine besondere Gabe.
Ich verspreche die Liebe zurück zu geben,
während meines gesamten restlichen Leben.

Wir werden Wochen oder Jahre miteinander überstehen.
Wir teilen ein Lächeln und ich werde dich weinen sehen.
Und wenn der Abschied kommt für mich und dich,
weiß ich, dass du weinst und dein Herz trauert um mich.

Wenn ich dann die Brücke erreiche, ganz frisch
Sind meine Gedanken bei dir an deinem Tisch.
Und ich werde prahlen vor allen und jedem
Von der Person, die meine letzten Tage erfüllte – mein Leben.
(Anonym)

Mi gran perro argentino,
fuerte, fiel y buen amigo.
Te agradezco por cada día
siempre vas a ser
mi corazón, mi angel y mi guía.

…. mit der Zeit lernst du,
daß eine Hand halten nicht dasselbe
ist wie eine Seele fesseln und daß
Liebe nicht anlehnen bedeutet und Begleitung nicht Sicherheit.

Du lernst allmählich, daß Küsse
keine Verträge sind und Geschenke
keine Versprechen.

Und du beginnst,
deine Niederlagen erhobenen Hauptes
und offenen Auges hinzunehmen mit
der Würde des Erwachsenen, nicht
maulend wie ein Kind.

Und du lernst, all deine Straßen
auf dem Heute zu bauen, weil das
Morgen ein zu unsicherer Boden ist.

Mit der Zeit erkennst du, daß sogar Sonnenschein die Haut verbrennt,
wenn man zuviel davon abbekommt.

Also bestell deinen Garten und
schmücke selbst dir deine Seele
mit Blumen, statt darauf zu warten,
daß andere dir Kränze flechten.

Und bedenke, daß du wirklich standhalten kannst … und wirklich stark bist.
Und daß du einen eigenen Wert hast.
(Kelly Priest)

Geburt ist nicht
ein augenblickliches Ereignis,
sondern ein dauernder Vorgang.
Das Ziel des Lebens ist es,
ganz geboren zu werden,
und seine Tragödie,
dass die meisten von uns sterben,
bevor sie ganz geboren sind.
Erich Fromm

Deine Kinder sind nicht deine Kinder.

Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht

des Lebens nach sich selbst.

Sie kommen durch dich, aber nicht von dir,

und obwohl sie bei dir sind, gehören sie dir nicht.

Du kannst ihnen deine Liebe geben,

aber nicht deine Gedanken,

denn sie haben ihre eignen Gedanken.

Du kannst ihrem Körper ein Heim geben,

aber nicht ihrer Seele, denn ihre Seele wohnt im Haus von morgen,

das Du nicht besuchen kannst,

nicht einmal in deinen Träumen.

Du kannst versuchen, ihnen gleich zu sein,

aber suche nicht ,

sie dir gleich zu machen.

Denn das Leben geht nicht rückwärts

und verweilt nicht beim Gestern.

Du bist der Bogen, von dem deine Kinder

Als lebende Pfeile ausgeschickt werden.

Laß deine Bogenrundung in der Hand

des Schützen Freude bedeuten.

Kahlil Gibran

Danke allen, die Dich vergessen haben,
Sie haben Dir beigebracht in der Einsamkeit Kraft zu schöpfen,

Danke allen, die Dich belogen haben,
Sie haben Dir den Wert der Wahrheit gelehrt.

Danke allen, die Dich verletzt haben,
Sie haben Dir Deine Stärke verliehen.

Danke allen, die Dein Vertrauen missbraucht haben.
Sie haben Dich achtsam werden lassen.

Danke allen, die Deine Ziele belächelt haben,
Sie haben Dich noch ehrgeiziger an Dir selber arbeiten lassen.

Danke allen, die sich Freunde nannten und keine waren,
Sie haben Dir gezeigt was ein Freund nie tut.

Aber vor allem DANKE denen,
die Dich so lieben wie Du bist,

Sie lehrten Dich zu Leben!